Montag, 7. März 2016

Tag 1 im Elefantencamp - By The Way: Tamarinde

Unser erster Tag im Elefantencamp war schön und anstrengend:
Die grauen Riesen haben ganz unterschiedliche Charaktere - sanft, zappelig, verspielt... Zunächst durften wir uns mit unserem persönlichen Elefanten vertraut machen. Dann ging's zum Fluss, sie zur Abkühlung mit vielen Eimern Wasser überschütten. Das Aufsitzen: im Bocksprung auf den gesenkten Kopf, langsam umdrehen und die angezogenen Knie hinter die Ohren klemmen. Der Teil war einfach, nach einer halben Stunde jedoch bereitet die ungewohnte Sitzhaltung jedoch einige Schmerzen. Und es wackelt ganz schön! Vor allen Dingen, wenn die Reittiere den Kopf zur Seite schwenken, um am Wegesrand kleine Bäume auszureissen und - lecker! - zu fressen.

(mit Mae Geo und Söhnchen Jack)

Bei einer anschliessenden Dorfbesichtigung durften wir noch einigen Frauen beim Auslösen von Tamarindenschoten über die Schulter blicken.



Tamarinde hat nämlich nichts mit "Rinde" zu tun. Vielmehr handelt es sich um Schoten vom ursprünglich aus Afrika stammenden Tamarindenbaum (Tamarindus indica). Das Fruchtfleisch der Schoten kann bräunlich sein, dann ist es eher süsslich, oder dunkel, dann noch viel säuerlicher. Tamarindenfruchtmark ist antibakteriell, leicht abführend und enthält einen hohen Prozentsatz an Weinsäure. Eine fantastische Zutat für die asiatische Küche. 


Auf dem Bild sieht man links oben (in der Schüssel) das ausgelöste Fruchtmark, noch mit Kernen drinnen. Unten die zerbröselten Schalen der Hülsen, die gerne auch als Bestandteil in traditionellen Zigaretten verwendet werden (sie brennen dann besser). Noch zwei Bilder vom Baum:

(Tamarindenbaum mit Schoten)

(Gefiederte Blätter, in Nahaufname)









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